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mirenaklein.gif (3308 Byte)Fragen und Antworten zu Mirena

Wir haben für Sie die häufigsten Fragen, die uns über E-Mail erreicht haben, zusammengestellt. Wir werden diese Seite laufend Ihren Bedürfnissen anpassen.

FragezeichenKann ich Mirena nach einer Geburt während der Stillzeit verwenden?

Mirena kann 6-8 Wochen nach einer Geburt eingesetzt werden. Während der Stillzeit wird zur Familienplanung oft die Minipille verwendet. Gestagene, wie in der Minipille und in Mirena enthalten, beinflussen weder die Milchproduktion noch schaden sie dem Kind. Der Vorteil von Mirena liegt im Umstand, dass Mirena vorwiegend lokal in der Gebärmutter wirkt und die Belastung des Körpers mit Gestagenen sehr gering ist. Da nur geringste Mengen des Gelbkörperhormons in die Muttermilch gelangen, bleibt die Milchmenge und Zusammensetzung unbeeinflusst.
Wer unsicher ist, kann zunächst zur Prüfung der Verträglichkeit für ein oder zwei Monate die Minipille einnehmen und später eine Mirena Hormonspirale einsetzen lassen.

FragezeichenWie rasch kann ich nach Mirena wieder schwanger werden?

Bereits im nächsten Zyklus nach Entfernen von Mirena ist eine Schwangerschaft wieder möglich. Dies ist auch der Fall, wenn unter Mirena die Menstruationsblutungen sehr gering sind oder sogar ausfallen.

FragezeichenIst ein Ausbleiben der Menstruationsblutung unter Mirena nicht gefährlich?

Das mögliche Ausbleiben der Periode unter Mirena ist durch den Gestageneinfluss bedingt und ist deshalb völlig unbedenklich. Die Gestagene wirken dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut durch Oestrogene entgegen und verhindern damit auch eine Überwucherung der Schleimhaut. Dadurch wird auch der Entwicklung von hormonabhängigen Krebsveränderungen der Gebärmutterschleimhaut vorgebeugt. Nach Entfernen von Mirena stellt sich der ursprüngliche Zyklus sogleich wieder ein.

FragezeichenMuss ich bei Ausbleiben der Menstruationsblutung unter Mirena Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft haben?

 

Frauen, welche unter Mirena keine oder nur sehr schwache Menstruationsblutungen haben, sind besonders gut vor einer ungewollten Schwangerschaft geschützt. Es ist deshalb auch nicht sinnvoll, mehr als einen Schwangerschaftstest durchzuführen.

FragezeichenKann ich Mirena verwenden, wenn ich noch nie geboren habe und später Kinder möchte?

Mirena kann auch bei Frauen eingesetzt werden, welche noch nie geboren haben. Im Gegensatz zur Kupferspirale, welche aus Angst vor Infektionen (und damit möglicher Zerstörung der Eileiter) nicht gerne eingesetzt wird, sind Infektionen unter Mirena nicht häufiger als unter der Pille. Durch die gestagenbedingte Veränderung des Muttermundschleims und damit Undurchdringbarkeit für Spermien, können Bakterien nur sehr schwer in die Gebärmutter und die Eileiter aufsteigen. Somit sind Sie besonders gut vor Infektionen geschützt.
(Bei Partnerwechsel ist wegen der AIDS Gefahr dennoch Vorsicht geboten und es wird ein zusätzlicher Schutz mittels Präservativ  (Condom) dringend empfohlen!)
Mirena ist deshalb für späteren Kinderwunsch kein Risiko. Einzig die Einlage von Mirena kann bei Frauen, welche noch nie geboren haben, wegen des engen Muttermundkanals etwas schwieriger sein. Ihr Arzt / Ihre Aerztin wird Sie diesbezüglich nach der gynäkologischen Untersuchung gerne beraten.

FragezeichenWird durch Mirena die Einnistung des befruchteten Eis verhindert?

Durch die Wirkung des Gelbkörperhormons, welches durch Mirean abgegeben wird, können die Spermien schon gar nicht erst durch den Muttermundschleim in die Gebärmutter eindringen und bis in den Eileiter zur Eizelle vorstossen. Damit wird bereits die Befruchtung verhindert! Durch die Gestagenwirkung auf die Gebärmutterschleimhaut wäre eine Einnistung auch nicht möglich, kommt aber wie bereits erwähnt, bei Mirena nicht zum tragen.

FragezeichenNehme ich unter Mirena an Gewicht zu ?

Nein! Die Hormonbelastung des Körpers ist unter Mirena so gering, dass keine Beinflussung des Gewichts stattfindet. Dies konnte auch in grossen Studien nachgewiesen werden.

FragezeichenMit welchen hormonalen Nebenwirkungen muss ich rechnen?

Wie bereits mehrmals erwähnt, ist die hormonale Belastung des Körpers unter Mirena nur sehr gering, weil  die Hauptwirkung von Mirena lokal in der Gebärmutter stattfindet. Die geringen Gestagenmengen, welche ins Blut gelangen, führen deshalb nur selten zu Nebenwirkungen. Bei empfindlichen Frauen ist es aber möglich, dass - ähnlich wie unter der Pille -  vereinzelt Gemütsschwankungen auftreten können. Ebenso kann selten eine unreine Haut vorkommen. Die häufigste Nebenwirkungen sind Zwischen- und Schmierblutungen in den ersten drei Monaten nach Einlage von Mirena.

FragezeichenWieviel kostet Mirena? Was zahlt die Krankenkasse?

In der Schweiz kostet die Einlage von Mirena durch den Facharzt / die Fachärztin zwischen Fr. 400.- bis Fr. 500.-, je nachdem, welche Untersuchungen mitgerechnet werden.
Wie bei allen Produkten zur Schwangerschaftsverhütung werden in der Schweiz auch bei Mirena die Kosten durch die Krankenkasse nicht übernommen.

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