PRAXIS DR. MED. PIERRE VILLARS
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Schwerpunkt Operative Gynäkologie und Geburtshilfe
Senologie - Mitglied Brustteam Zürich und Brustcentrum Bethanien

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Hormonale Veränderungen

Die Produktion der weiblichen Hormone erreicht zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr ihren Höhepunkt. Bereits ab zirka 35 Jahren wird zunächst die Bildung des Gelbkörperhormons (Progesteron) vermindert, später reduziert sich auch allmählich die Menge der gebildeten Östrogene.

Als Folge des Gelbkörperhormonmangels werden die Wechseljahre oft mit unregelmässigen Menstruationszyklen eingeleitet. Es kommt zu unregelmässigen Pausen zwischen den Perioden, bis schliesslich irgendwann zwischen dem 45. und dem 55. Lebensjahr die Monatsblutungen ganz aufhören. Die stark verminderte Östrogenproduktion hat zur Folge, dass die Gebärmutterschleimhaut nicht mehr aufgebaut wird und sich mit der Zeit langsam zurückbildet. Als Folge bleiben die Perioden aus. Dieser Umstellungsprozess ist ungefähr 5–6 Jahre nach der Menopause abgeschlossen. Die hormonale Umstellung in den Wechseljahren äussert sich durch eine Reihe von typischen Symptomen, deren Ursachen zum Teil auch seelisch bedingt sein können. Viele Frauen haben bewusst oder unbewusst Angst, von ihrer Umgebung nicht mehr als vollwertige Frau akzeptiert zu werden. Das Gefühl, etwas verloren zu haben, kann zu Mutlosigkeit, Spannung, Aggressivität und Depression führen.
Die Hauptursache der Wechseljahrbeschwerden ist in der Umstellung des Hormonhaushaltes zu suchen. Vor allem Hitzewallungen und Schweissausbrüche werden als störend empfunden. Dazu kommen Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Herzklopfen, Schwindel und Gewichtszunahme. Trockenheit der Scheidenwände und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können die partnerschaftliche Beziehung stören. Kosmetisch sind vor allem der zunehmende Elastizitätsverlust der Haut und dadurch die Faltenbildung und das dünner werdende Haar als Folge des Östrogenmangels von Bedeutung. Nicht alle Frauen erleben die Wechseljahre gleich intensiv. Die Beschwerden treten unterschiedlich stark in Erscheinung und werden verschieden wahrgenommen. Fast ein Viertel der Frauen haben
– ausser dem Ausbleiben der Monatsblutung – keine Symptome. Fast ein Fünftel der Frauen fühlen sich durch ihre Beschwerden im Alltag stark gestört.

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Stand: 02. August 2013