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Erhaltung der Lebensqualität
Die Wechseljahre (Klimakterium) sind ein natürlicher
Abschnitt im Leben der Frau. während früher aufgrund der geringen Lebenserwartung viele
Frauen den "Wechsel" gar nicht erlebten, macht heute der Lebensabschnitt nach
dem Ausbleiben der letzten Monatesblutung (Menopause) bereits ein Drittel des gesamten
Lebens aus und gewinnt zunehmend an Bedeutung.
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Das
Klimakterium tritt meist nicht plötzlich ein, sondern beginnt mit Unregelmässigkeiten
des Zyklus . Die Eierstöcke produzieren immer weniger weibliche Hormone. Zuerst weniger
Gelbkörperhormon (Progesteron), später auch weniger Östrogene. Diese Phase nennt man auch
die Prämenopause. Die eigentliche Menopause ist der Zeitpunkt nach der letzten Regelblutung.
Heute liegt das durchschnittliche Menopausealter bei zirka 50 Lebensjahren. Anschliessend
folgen die Jahre der Postmenopause. Die Eierstöcke produzieren nur noch minimale
Hormonmengen . |
Hormonabfall: Beschwerden und
Langzeitfolgen:
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Hitzewallungen |
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Schweissausbrüche |
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Herzklopfen |
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Reizbarkeit |
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Gesteigerte
Nervosität |
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Konzentrationsschwäche |
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Angst
/ Depressionen |
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Kopfschmerzen |
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Schlafstörungen |
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Blasen-
und Harnwegsbeschwerden |
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Osteoporose
( Knochenschwund ) |
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Herz
- / Kreislaufekrankungen |
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Gelenk-
und Muskelschmerzen |
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Veränderungen
der Haut |
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Bei vielen Frauen treten während der
Wechseljahre störende Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Herzklopfen,
Reizbarkeit, gesteigerte Nervosität, Unruhe, Konzentrationsschwäche, Angst,
Depressionen, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schlafstörungen und anderes mehr auf.
Diese Beschwerden verschwinden in der Regel irgendwann von selbst. Der langfristige Mangel
an weiblichen Hormonen kann aber schwerwiegende Erkrankungen (zum Beispiel Osteoporose und
Herzinfarkt) mit bleibenden gesundheitlichen Schäden begünstigen. Neben medikamentösen
Möglichkeiten, wie zum Beispiel der Zufuhr der fehlenden weiblichen Hormone, können auch
Sie selber dazu beitragen, sich vor diesen Spätfolgen zu schützen.
Achten Sie auf ausreichend körperliche Betätigung und ausgewogene Ernährung. Aufgrund
des geringeren Kalorienbedarfs mit zunehmendem Alter empfiehlt es sich, den Fettkonsum zu
reduzieren. Das Essen wird idealerweise auf zirka fünf kleine Mahlzeiten pro Tag
verteilt, wobei besonders abends leicht und wenig gegessen werden sollte. Neben der
körperlichen Umstellung kann auch eine Veränderung in Ihrer privaten und beruflichen
Umgebung stattfinden. Setzen Sie sich damit auseinander, versuchen Sie die Veränderung zu
akzeptieren und als eine weitere Lebensphase zu betrachten, die Ihnen neue Chancen gibt
und die Sie aktiv gestalten können.
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