PRAXIS DR. MED. PIERRE VILLARS
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Schwerpunkt Operative Gynäkologie und Geburtshilfe
Senologie - Mitglied Brustteam Zürich und Brustcentrum Bethanien

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Brusterkrankungen

Auf dieser Seite befassen wir uns mit den bisher bekannten Risikofaktoren für Brustkrebs und geben Ihnen eine Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust.
Auf einer zweiten, separaten Seite zeigen wir Ihnen die Diagnosemöglichkeiten auf.

1. Risikofaktoren
2, Selbstuntersuchung der Brust
3. Brustdiagnostik

4. Entfernung gutartiger Knoten (siehe separate Seite)
5. Brustkrebs-Operation (siehe separate Seite)

Der Brustkrebs ist der häufigste Krebs der Frau. Ab dem 50. Lebensjahr muss in der
Schweiz ca. jede 10. Frau mit dem Auftreten eines Brustkrebses im Laufe Ihres weiteren Lebens rechnen. Je früher ein Brustkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Überlebenschancen. Durch die regelmässige Selbstuntersuchung der Brust und durch die Mammographie bzw. den Brustultraschall lässt sich ein Krebsbefall früher erkennen.

1. Risikofaktoren

Am wichtigsten ist das genetische Risiko, dass heisst die familiäre Belastung. Ist die Mutter oder eine Schwester an Brustkrebs erkrankt, erhöht sich das eigene Risiko um das zwei bis dreifache. Bei familiärer Belastung sollten ab dem 40. Lebensjahr regelmässige Mammographie-Kontrollen alle ein bis zwei Jahre erfolgen. Wer keine Mammographie wünscht kann alternativ auch die Brust mittels hochauflösendem Ultraschall untersuchen lassen. Am besten ist die Kombination beider Methoden.

Als weitere Risikofaktoren gelten:
- Übergewicht
- Alkohol- und Nikotinmissbrauch
- Ernährungsgewohnheiten (zu viel Fett oder zuviel Kalorien)

Die Antibaby-Pille erhöht das Risiko nach bisherigem Wissen nicht. Inwiefern die Hormoneinnahme nach der Abänderung das Brustkrebsrisiko ansteigen lässt, ist sehr umstritten. Vergleiche dazu unsere spezielle Seite zur Hormonen und Brustkrebs.

2. Die Selbstuntersuchung der Brust

Die Brust sollte jeden Monat nach der Periode untersucht werden. Dabei wird zunächst im Spiegel die Form der Brust und die Hautbeschaffenheit betrachtet. Zum Abtasten wird der gleichseitige Arm hinter den Kopf gelegt und die Brust mit der Gegenhand abgetastet. Durch Einseifen der Haut oder durch Benützung einer Hautlotio lässt sich die Brustdrüse besser spüren. Mittels kreisenden, massierenden Bewegungen kann die Brust spiralenförmig von der Brustwarze beginnend abgetastet werden. Zum Schluss werden die Achselhöhlen ebenfalls untersucht.

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1. Betrachten Sie Ihre Brust vor dem Spiegel und achten Sie auf Veränderungen in Form und Grösse sowie auf die Beschaffenheit der Haut (Orangenhaut, Vorwölbungen, Einziehungen) 2. Tasten Sie mit den Fingern der flach aufliegenden Gegenhand ab und benützen Sie eine Körperlotion oder Seife, damit die Finger besser über die Brust gleiten.
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3. Nachdem Sie die ganze Brust von Innen nach Aussen mit kreisenden, massierenden Bewegungen abgetastet haben, sollten Sie auch die Achselhöhlen sorgfältig untersuchen. Achten Sie dort auf kleine, erbsengrosse Lymphknoten. 4. Zum Schluss wird die Brustwarze und das darunterliegende Gewebe untersucht.
Drücken Sie die Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger aus und achten Sie ob Flüssigkeit austritt. Ist dies der Fall merken Sie sich die Farbe (milchig, gelblich oder blutig) und melden Sie Ihre Beobachtung umgehend Ihrem Arzt.

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Stand: 02. August 2013