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1. Setzen der
Lokalanästhesie
Zunächst wird der Hodensack rasiert und
desinfiziert.
Nach Aufsuchen des Samenstranges werden anschliessend auf jeder Seite
wenige Milliliter Lokalanästhesie gesetzt. Ähnlich wie beim Zahnarzt
wird lediglich ein kurzer Einstich und ein leichtes Brennen verspürt.
Sobald die örtliche Betäubung wirkt, verspürt der Patient für die
weiteren Schritte keine Schmerzen mehr. |
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2.
Hautschnitt und Herausführen des Samenleiters
Durch einen kleinen Hautschnitt von
wenigen Millimetern kann der
Samenleiter mittels spitzer Klemme gefasst und herausgeführt
werden. |
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3.
Abklemmen und Durchtrennen des Samenleiters
Über zwei Klemmen kann jetzt ein kleines
Teilstück des Samenleiters herausgeschnitten werden. |
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4. Abbinden
des Samenleiters
Der Samenleiter wird schliesslich nach untern (zum
Hoden hin) und nach oben (zum Leistenkanal hin) mit einem Faden doppelt
abgebunden. |
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5. Zustand
nach Abbindung des Samenleiters
Das Bild zeigt den fertigen Zustand nach
doppelter Abbindung des oberen und unteren Teils des Samenleiters. Nach
Kontrolle der Blutstillung können die Enden wieder unter die Haut
zurückverlegt werden. |
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6. Hautnaht
Der kleine Hautschnitt wird zuletzt mittels
feinem, selbstauflösendem Faden mit 2 Stichen genäht. Die Wunde ist
später kaum zu sehen. Ein kleiner Pflasterband wird für einige Tage
belassen. Duschen ist am nächsten Tag, Baden nach 1 Woche wieder
erlaubt. |