B Natürliche Fortpflanzung (forts.)
3. Spermatogenese

 

Die Spermien werden in den Hoden gebildet. Sie benötigen etwa 72 Tage, um sich zu entwickeln und heranzureifen. Dieser Prozess, den man Spermatogenese nennt, findet in feinen, gewundenen, röhrenartigen Gebilden statt, den Samenkanälchen (vgl. Abb. rechts).

 

 

Zwei verschiedene Zelltypen spielen bei der Spermatogenese eine Rolle: Die Sertolizellen helfen die unreifen Spermienzellen zu ernähren und zu schützen. Die Leydigzellen werden durch LH zur Testosteronausschüttung stimuliert. FSH regt zusammen mit Testosteron die Produktion und das Heranreifen der Spermien an.

 

 

Wenn die Spermatogenese abgeschlossen ist, wandern die Spermien durch die Samenkanälchen zum Hodennetz, welches mit den Nebenhoden verbunden ist. Von dort aus wandern sie in die Nebenhoden, wo sie 10-20 Tage bleiben, um eine ausreichende Beweglichkeit und Befruchtungsfähigkeit zu erlangen. Schliesslich werden sie bis zur Ejakulation im Samenleiter (langer Kanal, der am Ende des Nebenhodens beginnt) gelagert.